Geschichte

Bis zum Beginn des vorigen Jahrhunderts wurden die Kinder aus Varrelbusch zusammen mit den Kindern aus Resthausen und Stalförden in Resthausen unterrichtet. Im Mai 1914 erhielt Varrelbusch einen Hauptlehrer. Als Schulgebäude diente eine einfache Feldkapelle. Die Kinder der ersten Falkenberger Siedler wurden auch dort beschult.

1924 entstanden in Varrelbusch und in Falkenberg jeweils einklassige Schulgebäude mit Lehrerwohnräumen.

1954 wurde die Schule in Falkenberg erweitert. Sie blieb aber bis 1968 einzügig, obwohl jetzt 71 Kinder die Schule besuchten.

1966 bekam Varrelbusch einen Schulneubau mit vier Klassenräumen, 86 Kinder wurden in zwei Klassen unterrichtet. Zwei Klassenräume wurden später vom Kindergarten St. Marien genutzt.

Mit der Einführung und überörtlichen Zentralisierung des 9. Schuljahres im Jahre 1962 begann die große Schulreform, die später mit der Entstehung der mehrzügigen Hauptschule und Orientierungsstufe zu immer größeren Schulverbänden führte.

Viele kleine Schulen wurden aufgelöst. Auch die Gemeinde Garrel bangte um den Erhalt ihrer Bauerschaftsschulen.

Nach vielen Diskussionen in den Elternräten und im Schulausschuss des Gemeinderates wurde der Beschluss gefasst, die Grundschulen Varrelbusch und Falkenberg zusammenzulegen.

 Zum 01.08.1975 entstand der Schulverbund „Grundschule Varrelbusch/Falkenberg (für Schüler katholischen Bekenntnisse)“. An beiden Orten fand Unterricht statt. In Falkenberg sind von da an das erste und zweite Schuljahr untergebracht, in Varrelbusch werden das dritte und vierte Schuljahr unterrichtet.

Die Schulleitung übernahm Josef Lake, der schon seit 1963 Leiter der einklassigen Volksschule in Falkenberg war.

Von 1999 bis 2014 leitete Maria Blömer die Schule und seit 2016 ist Ursula Tebben Schulleitung der Grundschule Varrelbusch Falkenberg.